Mitgebracht habe ich Euch, die sich fürs Häkeln interessieren, 2
neue Modelle.
Der letztjährig entstandene Weihnachtsstern ist also
bald ab jetzt als Nachfolgemodell erhältlich
und mit kleinen Maschen und dünner Wolle aktualisiert.Nachtrag:
Hier kannst du den Stern ab heute (5.9.2009) bestellen
Und das spanische Südmeer inspirierte mich zu dieser neuen Muschel.
Sie ist nicht schwer zu häkeln. Das Drehen und Zusammennähen erfordert
aber einige Geduld und Präzision.
Hoffentlich gefällt sie Euch?
Bevor ich Euch nun eine sehr kleine Auswahl meiner Urlaubsfotos zeige,
möchte ich nur kurz erklären, dass ich nicht zu den Menschlein
gehöre, die im Urlaub alle möglichen Sehenswürdigkeiten ansteuern, die ein konkretes Ziel brauchen.
Ich lasse mich treiben und bleibe dort, wo es mir gefällt, wenn ich reise.
Zuerst faszinierte mich diese Schnecke. Ich hätte sie fast nicht entdeckt.
Nur, weil ich einen Stein im Schuh hatte, senkte ich meinen Blick unter den Tisch aus Holz.
Sie hatte sich geschickt aufgehängt, die dicke Schnecke. Da das Gehäuse schon leer war,
nahm ich sie mit.
In Frankreich gab es so viele von diesen wunderschönen Gartentoren.
Ein ganz hohes, sehr verwittertes schnappte ich mir mit der Kamera.
Direkt zu Fuße befand sich dieses formschöne Gebilde.
Noch rätsele ich über seine Funktion.
Eine Reise ist nicht immer nur schön. Eines Morgens weckten uns diese
Rastplatzhühner, naja, wohl eher die, die noch lebten.
Ich hab mich mal gnaz nah herangetraut und konnte ein Gestorbenes pro Box feststellen.
Auch andere Passanten waren entsetzt.
Igittigitt. Hühner sind bei uns erstmal vom Speiseplan gestrichen.
Ein paar Tage später rasteten wir unter einer Brücke.
Dort gab es so schönes Licht - durch ein paar Zweige geblickt.
Ganz unten saßen wir für 4-5 Stunden lang und es passierten immer wieder merkwürdige Begebenheiten
bishin zu unserer Flucht vor aggressiven Grunzlauten. Ich schwör`s, da war ein Wildschwein im Busch.
Spanien: Palenzuela:
Nachdem wir nachts die großen Berge passierten,
wurde es plötzlich so heiß, dass wir kaum atmen konnten.
Mitten in der Nacht?
Am nächsten Morgen gab es keine andere Lösung als Gewässer zu suchen.
Es war noch viel heißer als in der Nacht.
In Palenzuela gibt`s jetzt einen pfiffigsten Gruß von mir.
Wer das Herz mal findet, denke bitte an mich.
Mein Sohn, jetzt 13 Jahre alt, hätte mich hier bald umgebracht als er mich, irgendwie im Schwimmreifen sitzend, unter das kleine Wehr schubste.
Rücklings erfasste das Wehrwasser den Reifen und zog mich kopfüber nach hinten in die Fluten. Das Wasser war nicht tief, um so schlimmer fühlte sich der Aufprall mit dem Kopf auf die Steine an.
Es floss kein Blut, habe es mit Kopfschmerzen, einem umgeknickten Fuß und einer Nase voller Wasser überlebt.
Längerer Aufenthalt an Spaniens Südküste.
An Spanien viel mir vor allem der Müll auf, der überall herumlag.
Die Rückfahrt:
Immer mit 80 km/h über Autobahn und Landstraße machte uns zu kleinen, wahrscheinlich
belächelten Prominenten. Jeder, der auf der Raststätte kurz vor uns angekommen war, musste uns kennen.
Das wurde mir erst klar als uns ein LKW-Fahrer ansprach. Nach sämtlichen Horrorgeschichten über überfallene LKW-Fahrer und Betriebsspionagen, vermutete Kinderklauringe war ich ziemlich genervt, aber durchaus wachsam für die nächsten Tage.
Weitaus mehr Gefahr ging für den Moment von solchen mutigen Ladungen aus.
Uiuiui, da lerne ich doch, dass mein Dachgepäckträger demnächst viel besser ausgelastet werden kann.
Mal sehen, was die deutsche Polizei dann mit mir macht.
:-D
Hier und da lag auch einfach mal ein Mann herum.
Das machte die angeblich ach so gefährlichen Raststätten für mich eher harmlos.
Endlich, das französische Meer. Mein Sohn wartete soooo sehnsüchtig darauf.
Während ich dieses Foto machte, endlich mal allein unterwegs, fiel dieser hübsche, etwas unausgelastete und viel zu junge Franzose über mich her ... an dieser Stelle spare ich Details aus, aber ... nein, nix Untreues passiert, gerade eben konnte ich mich wegschleichen ...
Näher an Deutschland heran begann der Regen.
Er wurde sogar so schlimm, dass wir nicht weiterfahren konnten.
Aber, schaut doch mal, wo er uns zur Rast zwang. Kann so ein prachtvoller Baum natürlich wachsen?
Ich gestehe es, lange und oft schaute ich nach den schönen Landhäusern,
die in bestimmten Zeitschriften ja scheinbar überall in Frankreich zu finden sind.
Tja, Pech!!! Die meisten Häuser sahen eher aus wie diese hier. Erst, wenn die Hauptwege durch die Dörfer verlassen wurden, waren ein paar wirkliche Schmuckstücke zu finden.
Fotos davon machte ich leider keine, als ich es einmal versuchte, wurde ich prompt von einem Künstler erwischt, der breit grinste. Naja, ich dachte auch darüber nach, wie ich es wohl finden würde, wenn jemand uns hier fotografiert ...
Belgien:
Nur bei Nacht passiert.
Daheim machten wir es uns für die letzten Tage sehr bequem.
